Alesa Gottwald

alesaALESA GOTTWALD (*1994) kommt gebürtig aus dem schönen Köln, in dem sie aber erst wirklich gerne Karneval feiert, seit sie nicht mehr dort wohnt. Ihre Liebe zum Theater entdeckte sie dort im berühmt-berüchtigten Schultheater, von dem sie glaubt, dass es viel besser sein kann, als sein Ruf. Direkt nach dem Abitur – d.h. nach einer einjährigen „Selbstfindungsphase“ machte sie sich auf in die große, weite Theaterwelt und landete in der Comedia, einem famosen Kinder- und Jugendtheater. Dort verbrachte sie ein Jahr als Regieassistenz und Mädchen für alles, was ihr Nerven aus Stahl brachte und die Erkenntnis, dass man Theateraberglaube manchmal besser ernst nimmt.
Seit zwei Semestern nennt sie sich Studierende der Dramaturgie an der HMT Leipzig und hat dort gemeinsam mit ihren Kommilitonen eine Vorliebe für Georg Wilhelm Friedrich Hegel entwickelt. Wenn in letzter Zeit mal wieder jemand gefragt hat, „was man da eigentlich so macht, so als Dramaturgin“, hat sie sich sehr gefreut, auf das INTRO als Anschauungsmodell verweisen zu können.
Alesa wünscht sich mehr Dramaturgiefestivals und weniger Bürokratie, mehr Applaus und weniger Hierarchien, mehr geöffnete Fenster und weniger geschlossene Vorhänge, mehr schlechte Witze, mehr Theatergeher und dafür weniger Fußballgucker, oder mehr, die beides tun und sowieso Katzenbabies für alle.
Aber für den Anfang reicht ihr das INTRO.

fredi

BLICKWECHSEL
INTROCine
INTROPosium: Literally Anything Goes